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Pressetexte |

 
 
 

Oma Frieda begeistert das Pfefferkunst-Publikum

"Einmal mehr sorgte Jutta Linder in ihrer Paraderolle als Oma Frieda für ein restlos begeistertes Publikum in der Landstuhler Pfefferkunst-Bühne.
Gekonnt schlüpfte sie in die Rolle einer 89-Jährigen und bediente, angetan mit einem Kleid, das seine besten Tage längst hinter sich hat, aufs Vorzüglichste alle Klischees, die man mit Senioren im gehobenen Alter verbindet
und sorgte mehr als einmal für Begeisterungsstürme."

Westpfalzjournal


 

Kitikauszüge Statt Goethe und Schiller Götze und Müller - Fußballkabarett

[…] glänzte Oma Frieda dann mit kuriosem Wissen und lustigen Fakten zum Sport. [... ]und so mancher kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus […] SZ – Neunkirchen vom 07.04.16

[…] unterhielt Oma Frieda die zahlreichen Besucher in der Jahnhütte mit herzerfrischendem Humor.
Ein „Lacher“ folgte dem anderen. Bagatelle Homburg 4/16

[…] auch Frauen, die sich köstlich über Lindners Pointen amüsierten. Bei der Menge der Gags war denn doch für jeden etwas dabei; vielleicht der Ausspruch der „Feminanze“: „Als Fußballerin schießt Frau die Bällin in die Torin rin“.
Bad Bramstedt Bad Segeberger Zeitung April 16

[…] wer die kabarettistische Ader von Jutta Lindner und von ihrem Regisseur Jürgen Wönne kennt, der weiß, da bleibt kein Auge trocken.

Viele der kleinen oder großen Fußballskandale und Skandälchen werden ausgepackt und mit dem einen oder anderen humorvoll-bissigen Kommentar versehen, incl. Wortspiele […] aramedien saarinfos.de 10.04.16

 

Oma Frieda turnte bis zur Urne
Salzgitter-Bad Der vom Seniorenbüro veranstaltete Kabarettabend in der Kniestedter Kirche war ausverkauft. Die Künstlerin Jutta Lindner erwies sich als Glücksfall.

Ausverkauftes Haus beim Auftakt der Veranstaltungsreihe des Seniorenbüros: Jörg Schumann und Helga Hoffmann hatten die Kabarettistin Jutta Lindner alias Oma Frieda mit ihrem Programm „Turne bis zur Urne“ in der Kniestedter Kirche verpflichtet. Und diese Wahl erwies sich als Glücksfall. Die 53-jährige Künstlerin mischte mit ihrem frechen Wortwitz den Laden ordentlich auf.

Als 89-jährige rüstige Oma und Chefin des Seniorenclubs „Fidele Rosinen“ hält sie mit satirischen Spitzen nicht hinterm Berge. Drastisch formuliert sie beispielsweise: „Eine Frau fängt an zu leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof.“ Bei diesem schwarzen Humor bleiben die Lacher beinahe im Halse stecken.

Zwei Stunden lang nimmt Jutta Lindner als Oma Frieda die Tücken des Älterwerdens ins Visier, ist sich aber sicher: „Die Zukunft gehört den Senioren. Wir, die fidelen Rosinen, stehen noch im vollen Saft.“ Auch ein Senioren-Rap zum Mitschnipsen kommt zur Aufführung. Ferner organisiert die fidele Rosine Seniorenkaraoke und lädt zur Wassergymnastik mit „Styropornudeln“ ein.

Auch den Schönheitswahn greift Oma Frieda auf und erklärt selbstbewusst: „Besser Orangenhaut als gar kein Profil.“ Sie nimmt die kleinen Macken mit Humor: „Früher war ich bildschön, jetzt ist nur noch mein Bild schön.“ Sie empfiehlt zur Fitness Morgengymnastik auf dem Balkon und natürlich gemäß dem Programmtitel „Turne bis zur Urne.“

Auch die häufigen Arztbesuche älterer Menschen sind Thema bei Jutta Lindner. „Viele Senioren gehen sonntags in die Kirche und Wochentags zum Arzt“, erklärt sie verschmitzt. Deshalb biete es sich an, einen „Nach-Arzt-Seniorenservice (NASS)“ einzurichten.

Ferner rät die 53-Jährige als Oma Frieda , im Alter aktiv zu bleiben und sich nicht alles gefallen zu lassen, denn: „Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin.“ Die skurrile Großmutter setzt dem Älterwerden Humor dagegen. Die Mischung stimmt und begeistert das Publikum, das sich mit herzlichem Applaus bedankt.

www.salzgitter-zeitung.de

 

Oma Frieda hat es faustdick hinter den Ohren
Radolfzell -  Die Kabarettistin Jutta Lindner startet ihre Tournee im Mehrgenerationenhaus in Radolfzell.

„Wenn schwimmen schlank macht, was macht der Wal dann verkehrt?“ fragt „Oma Frieda“ in die Runde der überwiegend älteren Zuschauer. Und erntet großes Gelächter. Der Saal im Mehrgenerationenhaus an der Tegginger Straße ist trotz besten Sommerwetters gut gefüllt. Der Eintritt zum Abend war frei, dank der Kooperation mit dem „Bündnis für Familie“ aus Konstanz, wie Veranstalterin Helga Lindenthal bei der Begrüßung berichtet. Sicher aber nicht der einzige Grund, warum die Veranstaltung sich zahlreicher Besucher erfreute. Der Titel „Turnen bis zur Urne“, so heißt das jüngste Programm der Kabarettistin Jutta Lindner, hat sicher den ein oder anderen neugierig gemacht. Früher als Nachtschwester Lackmann unterwegs, tritt sie nun mit grauer Perücke, Perlon und Kittelschürze als Oma Frieda auf.

Durch den Kakao gezogen werden die Aqua-Gymnastik mit der Pool-Nudel und – natürlich – Nordic Walking: „Sie gehen so langsam, wie die Aufpicker im Park.“ Doch damit sind die Sequenzen zum Thema Bewegung schon erzählt. Beim Programm „Turnen bis zur Urne“ geht es weniger sportlich zu, es ist eher familiär.

Wir werden mitgenommen in die Heimat von Lindner, nach Saarbrücken. Das Saarland sei eben, „das Maß aller Dinge“, wo die Frauen beispielsweise „S' Monika“ heißen, wie eine Cousine zweiten Grades. Nebenbei erfahren wir allerlei über die mehr oder weniger fiktiven Nachbarn: Der eine tauft seinen Hund „Brauni“ und weist ebensolche Vorurteile auf.

Jutta Lindner ist bissig und ihre Scherze sind handfest. Sie war lange Jahre Krankenschwester, auf du und du mit der Bettpfanne sozusagen, bis sie sich vor drei Jahren als Kabarettistin selbständig machte. Das ergibt wüste Witze, häufig auf Kosten der Kerle. „Oma“ übersetzt sie mit „Original mit Anspruch“ und erklärt, dass sie seit neun Jahren Witwe sei: „Eine Frau fängt an zu leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof.“ Die älteren Damen im Publikum, welche sich klar in der Überzahl befanden, kreischen erfreut.

In Sachen Fasnacht könnte sie Nachhilfe gebrauchen, doch die Radolfzeller sind tolerant und goutieren selbst den Mainzer Narrhallamarsch und ihre Büttenrede. Bis Mainz ist es allerdings noch weit: Jutta Lindner startet in Radolfzell ihre neue Tour. Erst am Tag ihres Auftrittes kam sie mit Regisseur Jürgen Wönne aus dem Saarland und ist am gleichen Tag bereits 18 Kilometer von Wangen nach Radolfzell gewandert. Am Wochenende startet sie vom Rheinfall bei Schaffhausen, sie geht überwiegend zu Fuß von Auftrittsort zu Auftrittsort, immer dem Rhein entlang. Eine andere Tour führte Jutta Lindner von Usedom bis zurück ins Saarland. Denn das ist der Clou ihrer Tourneen: tagsüber wandert die Kabarettistin, abends tritt sie auf. Und das ist dann richtig sportlich.

www.suedkurier.de

 

Mit Oma Frieda schnippen alle im Takt
Oma Frieda nahm ihrem Publikum in Bad Honnef die Angst vorm Alter. "Turne bis zur Urne" ist das Motto ihres Kabaretts für Senioren.

Und Oma Frieda, alias Jutta Lindner, sprach bei der Veranstaltung, zu der die Johanniter eingeladen hatten, alle an: die Backfisch-Senioren (das ist die Kategorie unter 50), die Junior-Senioren und die Senioritas, die über 80. Die ganz junge Dame, die den Auftritt besuchte, wurde von Oma Frieda ganz besonders begrüßt: "Du bist noch eine Rosine." Und: "Von der Traube zur Rosine, das ist der Weg."

Dass Falten und Runzeln der Fitness der 89-jährigen Oma Frieda nichts anhaben können, bewies sie in ihrem bunten Programm, mit dem sie auf "Kabarettistische Rhein-Wanderung von der Schweiz bis nach Holland" gegangen ist. Am Etappenort Bad Honnef trug sie auch die Senioren-Hymne "Fidele Rosinen" und andere Lieder vor. "Wache Ohren wie ein Luchs, scharfe Augen wie ein Fuchs", sang sie und animierte das Publikum, im Takt mit den Fingern zu schnippen - als Senioren-Gymnastik gewissermaßen.

"Wann fängt eine Frau zu leben an?", fragte die Kabarettistin. Ihre Antwort: "Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof liegt." Bissig, aber mit jeder Menge teils derbem Humor nahm sie sich und ihre Altersgenossinnen auf die Schippe. "Oma", das steht schließlich für "Original mit Anspruch".

Schaukelstuhl war gestern, jetzt sind Seniorinnen superaktiv und multitasking. Und so zeigte sich Oma Frieda bei ihrem Auftritt als Chefin des Seniorenclubs "Fidele Rosinen", als Managerin der Seniorendisco und des Festivals "Rock am Stock" in Bestform. Sie ging dem Jugendwahn und der Schönheitschirurgie auf den Grund. Und meinte: "Wenn auch die Zähne nicht mehr echt sind, Frau hat immer noch Biss!"

Oma Frieda alias Jutta Lindner kommt aus dem Saarland. 24 Jahre lang war sie als Krankenschwester und in der Pflege tätig. Genau so lange spielt sie bereits Theater und tritt als Kabarettistin auf - zunächst in Amateurgruppen, dann wurde die Bühne ihre Profession. Ihr erstes abendfüllendes Solo hatte sie 2003 mit "Blein Däit". Mit dem Krankenschwester-Kabarett "Nachtschwester Lackmeier" und dem Mehrgenerationen-Kabarett "Turne bis zur Urne - Oma Frieda" trat sie bereits 400 Mal auf. Wie sagte Oma Frieda doch? "Niveau ist keine Handcreme!"

Von Roswitha Oschmann
Foto: Homann
www.general-anzeiger-bonn.de

 


 

Hand drauf! Oma Frieda rät: „Turne bis zur Urne“.
Ach, das Alter. Oma Frieda, immerhin stolze 89, hat keine Lust, sich zur Ruhe zu setzen. Mit Perlenkette und Handtasche stürmt sie auf die Bühne der Lindenhalle, gibt dem einen oder anderen sogar die Hand. Ihr Credo: „Lieber Orangenhaut als gar kein Profil!“

125 Zuhörer haben sich auf Einladung des Seniorenservicebüros eingefunden und sind mehrheitlich hingerissen. Denn der Funke springt sofort über. „Niveau ist keine Handcreme“, verdeutlicht Frieda – eine satirische Kunstfigur der Saarbrücker Kabarettistin Jutta Lindner – ihren Auftrag.

Die Frau im Farbkleckskleid spricht Dialekt, treibt Pointen auf die Spitze. Sie überrascht und überfällt ihre Zuhörer mit allerlei schrägen Vergleichen und Versprechern. Deutlich wird: Frieda will nicht das Alter verlängern, sondern die Jugend. Deshalb rät sie ihren reifen Zuhörern auch: „Turne bis zur Urne.“

Also wirbelt sie mit einem roten Plüschteufel herum, singt und fordert das lachende Publikum auf: „Wer keine Gicht oder Rheuma hat, kann mitschnipsen.“ Nur um dann doch leicht verbittert festzustellen: „Früher war ich bildschön. Und heute ist nur noch mein Bild schön.“

Die Kabarettistin findet immer wieder Kniffe, den zunehmenden Gebrechen im Alter urkomische Seiten abzugewinnen. So ist denn der Rollator mopsfideler Seniorinnen längst keine schnöde Gehhilfe mehr, sondern eine rollende Damenhandtasche.

Nie sind die Pointen billig oder Mitleid erheischend. Jutta Lindner setzt fein dosiert auf die Redensart „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Das kommt an.

Foto und Text: Stephan Hespos
www.wolfenbuetteler-zeitung.de

 

Oma Frieda" riss die Zuschauer von ihren Plätzen
Schafflund | Bekannt geworden ist "Oma Frieda", die im wahren Leben Jutta Lindner heißt, mit ihrem Pflege-Klinik-Kabarett und Auftritten als "Krankenschwester Lackmeier". Sie schreibt ihr Programm selbst, verwendet darin ihre Erlebnisse als echte Krankenschwester.

Inzwischen arbeitet Lindner, die aus Saarbrücken stammt, nicht mehr im Krankenhaus, sondern tourt in ganz Deutschland von Ort zu Ort, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Derzeit ist sie als "Bühnengroßmutter" auch im hohen Norden unterwegs. Als "Oma Frieda" präsentierte sie im "Utspann" in Schafflund ihr Comedy-Programm "Turne bis zur Urne", Untertitel : "Älter werden und jung bleiben - krea(k)tiv und fit bis ins hohe Alter". In den vergangenen drei Jahren hat sie es bereits 350 Mal aufgeführt.

"Schaukelstuhl war gestern - heute sind Senioren super-aktiv und multi-tasking-fähig", das stellte "Oma Frieda" vor den rund 70 Besuchern schnell klar. Diese hielt sie vor allem mit ihrer vorzüglichen Situationskomik und ihrem saarländischen Dialekt von der ersten Minute an in Atem, erntete viel Beifall - nicht nur für ihre aus den Hochburgen des Karnevals entliehene Büttenrede, bei der das Publikum mal eben zum Orchester für den "Narhalla-Marsch" wurde. Lindner bezieht ihre Zuschauer ins Programm mit ein, gibt ihnen dabei wahllos fiktive Vornamen.

Ihr Kabarett ist vor allem für Menschen, die Senioren kennen, oder für Pflegekräfte, die mit Senioren arbeiten, interessant - wie sich in Schafflund zeigte aber auch für alle anderen.

www.shz.de

 

Unterhaltsame Comedy mit Wohlfühleffekt
Die saarländische Kabarettistin Jutta Lindner gastierte als Oma Frieda im gut besuchten Hotel Bären in Breisach. BREISACH. Nein. Klassisches Kabarett ist es sicher nicht, was die saarländische Autorin, Karikaturistin, Schauspielerin und Kabarettistin Jutta Lindner jüngst im voll besetzten Wintergarten des Hotel Bären ihrem Publikum der Altersklasse plus-minus 60 bot. Eher so etwas wie unterhaltsame Wohlfühlcomedy mit einer manchmal nicht zu unterschätzenden Doppelbödigkeit, wenn sie über Vorurteile, Ausländerfeindlichkeit, Organspende oder Schönheitsoperationen räsoniert. Doppelbödig wie die Geschichte, in der sich zwei 80-Jährige übers Internet kennen lernen, die schon eine Ewigkeit nebeneinander wohnen. Da merkt man, dass es ihr auch darum geht, ihrem Klientel Mut im Alter zu machen, sich fit zu halten, eben bis zur Urne zu turnen. Und da sie die Veranstaltungsorte entlang des Rheins erwandert, ist sie wohl das beste Beispiel. Wenn auch ihre Kunstfigur Oma Frieda 89 ist und die Jutta Lindner wohl eher als Frühseniorin durchginge. Das Klientel von Oma Frieda sind fast ausschließlich Bewohner von Seniorenanlagen, Anlagen für betreutes Wohnen, Altenbegegnungsstätten, Seniorenzentren, auch wenn ihm Pressematerial steht "nicht nur für Senioren." Zu offensichtlich holt sie ihr Publikum in deren früheren Lebenswelt ab, als das Badewasser am Samstag für die ganze Familie reichen musste, wobei das Jüngste schon in Heilerde badete.

Schwelgen in der guten, alten Zeit

Doch diesem Schwelgen in der guten, alten Zeit setzt sie ganz bewusst die heutige Lebenswelt gegenüber, in der ihr Zielpublikum ebenso bestehen muss. Und sie spricht damit wohl ganz bewusst auf witzige Weise Dinge an, die oft genug immer noch ein Tabu sind wie Sterben, Krankheit oder Alleinsein. Sie nimmt die Tablettensüchtigkeit aufs Korn, witzelt über eine Tauschbörse für alte Leute nach dem Motto: "Gib du mir ne Niere, dann bekommst du von mir eine Netzhaut."
Dabei bindet sie das Publikum immer wieder ein, um ihre nächste Pointe anzusteuern. So stellt sie den 3 bis 5 oder 6 Kindern der Nachkriegsgeneration die 1,2 Kinder heutzutage gegenüber und lässt das Ganze in einer wirklich besorgniserregenden Rechnung bezüglich der 7 Kinder unserer früheren Familien- und heutigen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen gipfeln, falls sich diese Kette fortsetzt: 7 mal 7 Kinder macht 49 Enkel, macht 343 Urenkel. (Darauf hochgerechnet, dass die Menschen in Deutschland ja immer älter werden, ergäbe das – richtig – 2401 Ururenkel, alle mehr oder weniger von Ursula von der Leyen. Für manche der blanke Horror.)
Dazwischen immer mal wieder Kalauer wie "Früher war ich bildschön, heute ist nur noch mein Bild schön" oder "Wenn man im Taxi rückwärts fährt, kriegt man dann sein Geld zurück?"

Lieber von Fischen als von Würmern gefressen
Oder auch mal etwas derber, wenn sie lieber von den Fischen gefressen werden will als von den Würmern, weil sie dann wieder in die Nahrungskette zurückkehrt. (Vielleicht ist das ja mit Wiedergeburt gemeint.) Das Ganze in einem unterdrückten saarländischen Dialekt, den sie nie ganz verbergen konnte und – obwohl oder weil sie laut vortrug – etwas auf die Verständlichkeit drückte.

Am Ende wurde geklatscht und gesammelt und Oma Frieda machte sich auf den Weg. Zum nächsten Termin ihrer Rheinwanderung in Rheinhausen.

www.badische-zeitung.de

 
 
Oma Frieda und die rollende Damenhandtasche

Die Fans der resoluten „Oma Frieda“ dürfen sich freuen. Jutta Lindner hat ein neues Programm mit ihrer grauhaarigen Kunstfigur auf die Bühne gebracht. Samstag war Premiere. (Veröffentlicht am 22.04.2013)

Um es gleich vorwegzunehmen: Jutta Lindners Premiere ihres neuen Programms „Gladiator am Rollator“ am Samstag im Kultur-Salon „Die Winzer“ kam beim Publikum gut an. Die Besucher des Kultur-Salons gingen von Anfang an mit, lachten herzlich und amüsierten sich 90 Minuten lang über das neue Programm von Oma Frieda. Zur Einführung erläuterte Jürgen Wönne, der auch bei diesem Programm Regie führte, nicht ohne Stolz, dass Jutta Lindner als Oma Frieda dieses Jahr bereits in Berlin, an der Algarve und in Norddeutschland gespielt hat.

Nun also geht es für Oma Frieda in die nächste Runde mit ihrem zweiten, abendfüllenden Programm. Dabei schlüpft die Kabarettistin Jutta Lindner in die Rolle der 89-jährigen, grauhaarigen und Perlenketten behangenen, aber sehr kraftvollen und dynamischen Oma. Mit einem Zehn-Punkte-Fortbildungsprogramm will sie ihr Publikum als Kursteilnehmer fit machen. Die einzelnen Punkte bringt sie in Sprüchen unter, wie „Nicht Schleppen und Heben vereinfacht das Leben“. Sie dienen der Kabarettistin als Einstieg, um in diesem Fall den Rollator zu preisen, den die drahtige Oma Frieda aber nicht für die Fortbewegung benötigt, sondern als „rollende Damenhandtasche“ mit Platz für Bücher und Strickzeug.

Und so springt sie von einem Thema zum nächsten, erzählt in breitem Dialekt von ihren Freundinnen, erfindet die „Seniorlympics“, eine Olympiade für Senioren, lästert über Jugendwahn und Seniorenteller. Zum Teil greift sie dabei auch auf Boulevard-Themen zurück und macht sich über Lothar Matthäus lustig. Manchmal wird sie auch richtig bissig, wenn sie sich über das schlechte Essen in Heimen beklagt oder vom „Enkeltrick“ berichtet. Dann ist Oma Frieda nicht nur amüsant, dann wird sie sozialkritisch und legt den Finger in die offenen Wunden unserer Gesellschaft.

Das zweite Programm von Oma Frieda „Gladiator am Rollator“ ist gelungen, man könnte sich höchstens wünschen, dass das Äußere und die Gestik der 89-jährigen detaillierter wiedergegeben werden würde.

„Gladiator am Rollator – Oma Frieda unterwegs“, Kabarett mit Jutta Lindner. Nächster Termin, Freitag, 26. April, 20 Uhr, im Bistro „Jean M.“ in Völklingen. Am 25. und 31. Mai, jeweils 21 Uhr, ist Oma Frieda wieder im Kultur-Salon. Karten: (06 81) 583816.

 
Wolfenbüttel: Kabarett in der Lindenhalle – „Turne bis zur Urne“ mit Jutta Lindner sorgte für heitere Stimmung unter den Senioren

Wenn man der Kabarettistin Jutta Lindner, alias Oma Frieda, so zuhört, scheint das Älterwerden gar nicht schlimm. Mit lustigen Anekdoten und Liedern nahm sie die ältere Generation auf die Schippe und regte zum Mitmachen und Mitsingen an. Die Lacher hatte sie dabei immer auf ihrer Seite. Mit Aussagen wie, „Sixpack bei Männern sieht aus, wie verschluckte Legosteine“, brachte sie die Senioren zum Lachen. Auch ihre Geschichte über einen Exhibitionisten, den sie einmal auf dem Friedhof traf, sorgte für heitere Stimmung.

Mustafa Eser vom Seniorenservicebüro nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und konnte herzlich über die Geschichten von „Oma Frieda“ lachen und auch den Senioren bereitete die Vorstellung von Jutta Lindner einige vergnügliche Stunden.

 
 
 
 
Oma frieda mit dem flotten Mundwerk amüsierte Senioren
 
Frau fängt an zu leben, wenn Mann auf dem Friedhof ist

Als 89-jährige Oma Frieda versteht es die Kabarettistin Jutta Lindner, die Lychener und ihre Gäste für die Probleme im Alter zu sensibilisieren – trotz saarländischem Dialekt.

Kabarett im Alten Kino: Oma Frieda ist krea(k)tiv und animiert das Publikum unter dem Motto „Turne bis zur Urne“

Das Saarland ist ja nun wirklich nicht gleich um die Ecke, und trotzdem fand Oma Frieda aus Saarbrücken im Lychener Alten Kino am vergangenen Sonnabend überraschend eine ganze Reihe Verwandte und Bekannte. Zum Beispiel begrüßte sie freudig Otto oder Gisela und Heidrun, die dort ihren Kaffee tranken und gar nicht wussten, dass sie Otto, Gisela und Heidrun hießen. Oma Frieda war gekommen, um über das Leben einer ganz modernen Oma zu erzählen. Und sie freute sich, dass so viele Senioren, Jung-Senioren und sogar Backfisch-Senioren gekommen waren, um ihre Kabarett-Show zu sehen: Die Plätze im „Alten Kino“ waren restlos ausverkauft.

Unter dem Motto „Älter werden und jung bleiben – Lachen hält jung!“ verabreichte Oma Frieda, beziehungsweise die Kabarettistin Jutta Lindner, ihrer Zuhörerschaft einer Verjüngungskur. Dass sie weiß, was für die Menschen gut ist, liegt vielleicht auch daran, dass sie viele Jahre als Krankenschwester arbeitete, bevor sie sich schließlich als Kabarettistin selbstständig machte. Ihr manchmal auch etwas morbider Humor traf den Nerv des Publikums in der Flößerstadt, das sich zunächst noch ein bisschen an die saarländische Mundart gewöhnen musste.

Als Chefin des Seniorenclubs „Fidele Rosinen“ konnte die 89-jährige Oma Frieda viel über das Alter zum Besten geben und aus ihrem Blickwinkel über die modernen Zeiten herziehen. Sie selbst sei krea(k)tiv – also kreativ und aktiv, erklärte sie. Das wäre aber nicht immer so gewesen, früher hätte sie ja gar keine Zeit gehabt. „Frau fängt an zu leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof“, erläuterte sie ihrem Publikum.

Schon an die 500-mal stand Jutta Lindner als Oma Frieda auf der Bühne. „Eine Show ist nie wie die andere“, erzählte Regisseur Jürgen Wönne, „Oma Frieda bezieht sich oft auf aktuelle, politische Themen und die verändern sich natürlich.“ Und eins ist laut Oma Frieda klar: „Die Schönheit vergeht, aber doof bleibt doof!“

Von Sarah Cato / Lychen (sc)

 

Trotz falscher Zähne immer noch viel Biss

 
Oma Frieda wandert 950km durch Deutschland
 
Oma Frieda will auf die Aida Im Schlosspark fliegt die Krone weg

Am 29. Tag ihrer Wandertour von der polnischen zur französischen Grenze präsentierte Jutta Lindner ihre Kabarettfigur Oma Frieda mit dem Programm "Turne bis zur Urne" auf der Burg Nohfelden. Zwei Stunden lang überzeugte die skurrile Großmutter ihr Publikum mit bissigem und mitunter auch tiefschwarzem Humor.Die Kabarettistin Jutta Lindner unternahm eine Deutschlandtournee der ganz eigenen Art. Mit ihrem Programm "Turne bis zur Urne" im Gepäck wandert sie an 31 Tagen durch 31 Städte und stand 31 Mal auf der Bühne. An ihrem 29. Wandertag begleitete sie SZ-Mitarbeiter Frank Faber auf den letzten Metern bis zur Burg Nohfelden.

Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber

Vor dem Auftritt schaute sich Oma Frieda in der knapp 10 000-Einwohner-Gemeinde Nohfelden um. Später ging es für die 43-Jährige zum Auftritt auf die Burg.
Foto: Frank Faber


Nohfelden. " Geschafft, endlich dahäm." Die Saarbrücker Kabarettistin Jutta Lindner alias Oma Frieda hat am 29. Veranstaltungstag auf ihrer Wandertour quer durch die Republik wieder heimischen Boden betreten.

"Jeder ist im Saarland miteinander verwandt oder verkracht", weiß die rüstige Seniorin. Humorvoll, selbstkritisch, derb, gar teilweise zynisch, nimmt sie ihr eigenes Leben und das ihrer Altersgenossinnen ins Visier. "Eine Frau fängt an zu leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof", lautet ihre Lebensphilosophie im Alter von 89 Jahren. Oma Frieda lässt es deshalb gehörig krachen. Sie ist Chefin des Seniorenklubs "Fidele Rosinen", legt als D-Jane in der Disco auf und organisiert im Sommer das Festival "Rock am Stock".

Oma bedeutet für sie "Original mit Anspruch", und Niveau sei schließlich keine Handcreme. Ihre Fitness ist top. Täglich trainiert sie mit ihrem Superteufel. Für kurze Zeit steht ihr loses Mundwerk still, als sie während der Übungsdemonstration einratzt. Moderne Sportarten führt sie auf peinliche Weise vor. "Der Sex des Alters ist der Stuhlgang", hat sie gehört. Auf Kaffeefahrten werde nur Krempel angeboten. Die innovative Großmutter bevorzugt lieber die Organspende. "Man muss eine Tauschbörse unter kranken Leuten einführen", so ihr Verbesserungsvorschlag. Authentisch, Grimassen schneidend und mit ihrem köstlichen Dialekt schnauzt sich die skurrile Wortakrobatin durchs Programm. "Wenn ihr keine Gicht oder Rheuma habt, dürft ihr ruhig mitschnipsen", animiert sie die 85 begeisterten Besucher im Zelt.

Allzu gerne stellt Frieda ihre Verwandtschaft bloß oder kritisiert die latente Ausländerfeindlichkeit ihres Nachbarn Toussaint, macht sich dann mit spitzer Zunge über den Schönheitswahn lustig. "Orangenhaut ist besser als gar kein Profil." Manchmal neigt die Dame im hohen Alter gerne zum eigenartigen und schwarzen Humor. "Herr Doktor, ich kann mich nicht mehr auf den Füßen halten. Macht nichts, Sie haben ja noch Ihr Zahnfleisch."

Zwischendrin blickt sie in der Senioren-Karaoke mit eigenen Versionen singend auf ihr ereignisreiches Leben zurück. "So schön, schön war die Zeit". oder "Ich will lieber Schokolade als noch einmal einen Mann, weil man diese toll vernaschen, den Rest beiseite legen kann", In Nohfelden kommt sie natürlich nicht drumherum, Nicoles Hit in "Ein bisschen Oma Frieda" umzutexten. Hinreißend parodiert sie das Eppelborner Sprachphänomen Peter Müller. Bei soviel Vitalität kommt für Oma Frieda eine Seniorenresidenz nicht in Frage. Sie gedenkt, den Rest ihres Lebens auf dem Kreuzfahrtschiff Aida zu verbringen.

oma-frieda.com

Eine Wanderung von Usedom bis nach Saarbrücken quer durch Deutschland. Wie kommt frau auf sowas?

Jutta Lindner: Seit Langem habe ich von einer Wanderung quer durch Deutschland geträumt. Meine Arbeit als Krankenschwester im Schichtdienst mit viel zu knappem Urlaub machte eine Wanderung, die mindestens 30 Tage dauert, unmöglich.

Worin lag der Reiz für eine Kabarettistin, diese Art einer Deutschlandtournee zu unternehmen?

Lindner: Es war eine Mischung aus Abenteuerurlaub, PR-Arbeit und den Auftrittsmöglichkeiten. Im August bekommt man wegen der Urlaubszeit nur wenige Anfragen. Und es war mal etwas anderes als über die Autobahn von Veranstaltung zu Veranstaltung zu brettern.

Wie viele Kilometer haben Sie täglich zu Fuß zurückgelegt?

Lindner: Ich denke, es waren so im Schnitt 25 Kilometer. Ich habe trotz des Zeitdrucks immer einen Puffer gesetzt. Es gab Tage, da war es 35 Grad heiß, an anderen Tage, kam ich in heftige Gewitter rein.

Sie haben ja viele Regionen kennengelernt. Gibt es quer durch die Republik unterschiedliche Mentalitäten?

Lindner: Die Norddeutschen werden ja allgemein als steif bezeichnet. Ich denke, das sind Vorurteile. Ich wurde überall herzlich aufgenommen. Überall haben die Leute in den Veranstaltungen herzlich gelacht. Egal, ob jemand 30 Jahre oder 99 Jahre alt war.

Wie waren Ihre Vorstellungen unterwegs besucht? Hat das Publikum überhaupt ihren saarländischen Dialekt verstanden?

Lindner: Im Schnitt waren so 75 Besucher bei den Veranstaltungen. In der Fremde lehne ich meinen Dialekt etwas dem Hochdeutschen an. Das Heinz-Becker-Saarländisch hat das Publikum überall verstanden.

Werden Sie Ihre neu gewonnenen Erfahrungen in Ihre Rolle als Oma Frieda einfließen lassen, oder über die Tour ein Buch schreiben?

Lindner: Ein Buch ist mir zu abgedroschen. Das können andere wie Hape Kerkeling machen. Ich werde lieber verschiedene Sachen in künftige Stücke einbauen.

Erzählen Sie doch abschließend bitte noch eine schöne Anekdote. Sie haben doch sicher ein paar witzige Sachen erlebt?

Lindner: Oh ja. In Oranienburg traf ich den Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und wurde zur Kurfürstin gekrönt. Hand in Hand bin ich mit ihm durch den Schlosspark spaziert. Kurz vor dem Schloss hat mir ein heftiger Windstoß das Krönchen samt Perücke vom Kopf geweht.


 
Oma Frieda gastiert im Altenheim: Kabarett "superaktiv und multitasking"

23.08.11 - Bad Neustadt - Elke Müller begrüßt die gespannt wartenden Zuschauer und prompt prusten alle drauf los. Nein, sie ist nicht die angekündigte Oma. Aber sie kündigt Oma Frieda alias Jutta Lindner an, die sich mit ihrem Kabarett „Turne bis zur Urne“ ausgerechnet im Alten- und Pflegeheim des BRK in Bad Neustadt angekündigt hat. Sinnigerweise auch noch in der Kapelle des Hauses.

Etwa 80 Menschen passen normalerweise in die Kapelle des Seniorenheimes, aufgrund des hohen Andrangs müssen weitere Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden. Es wird ziemlich eng. „Wenn wir alle schon immer älter werden, so macht das doch nur einen Sinn, wenn wir im Alter jung bleiben“, erklärt Oma Frieda. Damit hat sie die Herzen der Anwesenden ruckzuck gewonnen. Die Menschen in der ersten Reihe begrüßt sie noch per Handschlag. Wie das so ist bei Kabarettveranstaltungen, wird das Publikum auch hier stets miteinbezogen in die Handlung. Was macht es da, wenn die spontan angesprochenen zwar mit vertrauten Begebenheiten konfrontiert werden, von denen sie selbst aber gar nichts wissen (können).

Auf dem Foto: Oma Frieda alias Jutta Lindner als Kabarettistin im Element: Früh übt sich, was ein rechter Senior werden will. Foto: Gerlinde Partl

Oma Frieda ist im Saarland zu Hause und da duzen sich alle Leute, weil sie entweder miteinander verwandt sind oder aber total verkracht. Oma sei übrigens kein Zustand sondern ein Kürzel, das für „Original mit Anspruch“ steht. Und als solches habe sie Niveau. Nene, das habe nichts mit Handcreme zu tun, klärt sie Otto auf. Der sitzt zwar in einer der hinteren Reihen, aber Oma Frieda hat ihn spontan ins Herz geschlossen und das soll er für den restlichen Abend deutlich zu spüren kriegen. Schaukelstuhl war gestern – heute sind Senioren superaktiv und multitasking. Genau das will Oma Frieda als Chefin des Seniorenclubs „Fidele Rosinen“ beweisen.

Lebensfragen

Ob Jungsenioren, Altsenioren, Frühsenioren, Senoritas oder Backfischsenioren – früh übt sich, was ein rechter Senior werden will. Erinnerungen kommen hoch bei der Seniorendisco, die Zuschauer singen begeistert mit. „So schön war die Zeit“. Was hatten wir es früher doch schön, seufzt die Oma auf der Bühne, die eigentlich gar keine ist. Mitten im Publikum fühlt sie sich offensichtlich am wohlsten. Früher ging man am Wochenende zum Tanzen und meist funkte es da schon. Heute hocken die Leute am Bildschirm und bemühen das Internet(z). Oma Friedas sinniert über weiteren wichtigen Lebensfragen. „Wenn ein Taxi rückwärtsfährt, gibt es dann Geld zurück?“ Oder bei der Feststellung, dass Schwimmen schlank halte. „Was macht dann wohl ein Wal verkehrt?“ Und wann überhaupt blühe eine Frau so richtig auf. Wann fängt sie an, richtig zu leben? Klar. „Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Göttergatte auf dem Friedhof.“ Ihren morbiden Charme bietet sie mit solch herrlichen Grimassen an, dass ihr keiner etwas krumm nehmen kann.

Für sich selbst hat sie auch derbe Worte parat. Früher sei sie ja mal richtig schön gewesen. „Heute ist nur noch mein Bild schön.“ Aber besser Orangenhaut als gar kein Profil, meint sie sarkastisch. Dann lässt sie sich über den modernen Schönheitswahn aus. Da wird eine Frau fünfzig, lässt sich die Nase operieren, die dann wie 20 wirkt, die Lippen aufspritzen wie eine 25-Jährige, Fett absaugen, um auszusehen wie eine 18-Jährige, die Brüste modellieren und mehr – wenn man dann die Jahre zusammenzählt, ist die Frau doch schon scheintot.

"Alles für die Männer"

Und für wen das alles? Klar doch, die Zuhörer geben ihr Recht. Alles nur für die Männer. Und was tun die für ihre Frauen? Ein Mann ohne Bauch gilt landläufig als Krüppel – Fett absaugen ist nicht. Höchstens am Hintern, um sich dann die Falten im Gesicht aufzuspritzen. „Da bekommt doch der Ausdruck vom Arschgesicht eine völlig neue Bedeutung.“ – Die Lacher hat sie damit eindeutig auf ihrer Seite. Oma Frieda punktet mit ihren Lebensweisheiten. Sie weiß sogar noch einen Rat fürs ewige Leben: Wenn sie merkt, dass es zu Ende gehen soll, dann lässt sie es sich noch einmal ordentlich gut gehen auf einem Kreuzschiff. Ein Hopser über die Reling, das spart die Beerdigungskosten! „Die Werbung verheißt den Menschen, dass Fisch essen gesund ist. So schließt sich die Nahrungskette und ich lebe munter weiter.“(ger) +++

 
„Rock am Stock“ und 80-Plus Party mit „DiJane“ in der evangelischen Kirche
OmA als „Original mit Anspruch“

03.09.11 | Groß-Zimmern
Groß-Zimmern (ula) - Mit Rollator, dritten Zähnen und künstlichem Hüftgelenk in der dritten Lebensphase Vollgas geben – das ist Oma Frieda, alias Jutta Lindner.

Bekenntnis zu Falten, Zellulitis und dritten Zähnen: Oma Frieda alias Jutta Lindner nahm ihr Publikum in der evangelischen Kirche mit auf eine herzerfrischende Expedition ins Alter. Foto: Friedrich

OmA, das stehe für „Original mit Anspruch“ erläuterte die rustikale Super-Seniorin ihrem Publikum in der evangelischen Kirche. Und als originelle 89-Jährige lud sie ihre Gäste (Backfischsenioren und jünger) auf eine humorvolle Fitnessttour wider den Gebrechen des Alters ein. Nach dem Motto „Turne bis zur Urne“ hob Oma Frieda zum Rundumschlag gegen Botox, geliftete Stars und männliche Selbstverherrlichung an („Eh Mann ohne Bierbauch is eh Krippel?“) Mit Perlenkettchen, Handtasche und ausladendem Blümchenkleid erfüllte Oma Frieda allerdings nur äußerlich alle Klischees.

Was die klatschmäulige Querdenkerin absonderte, kam einer positiven Lebensphilosophie gleich, wie sie jedem Senior nur zu wünschen ist. Mit ihrem Superteufel-Gymnastikprogramm wurden Zipperlein jenseits der Menopause kurzerhand abtrainiert. Mit „Oma rockt am Stock“ und 80-Plus Party mit „DiJane“ warb sie herzerfrischen für eine jugendliche Lebenseinstellung – trotz Gebiss, Cellulitis und vier Dioptrin. Oma Frieda kam auf Einladung des Mehrgenerationenhauses, sowie des Seniorenzentrums Gersprenz und der evangelischen Ruheständler – und zwar auf Schusters Rappen.

Die saarländische Kabarettistin meistert ihre Tournee zu Fuß. 31 Auftritte in ebenso vielen Tagen – dazwischen 950 Kilometer. Auf der 26. Etappe hatte Oma Frieda noch genug Esprit rund 80 Gäste im Gotteshaus mit ihrer spritzigen Lebenseinstellung auf einen munteren Weg ins Alter mitzureißen.

 
Oma als „Original mit Anspruch“

Groß-Zimmern (ula) - Mit Rollator, dritten Zähnen und künstlichem Hüftgelenk in der dritten Lebensphase Vollgas geben – das ist Oma Frieda, alias Jutta Lindner.

OmA, das stehe für „Original mit Anspruch“ erläuterte die rustikale Super-Seniorin ihrem Publikum in der evangelischen Kirche. Und als originelle 89-Jährige lud sie ihre Gäste (Backfischsenioren und jünger) auf eine humorvolle Fitnessttour wider den Gebrechen des Alters ein. Nach dem Motto „Turne bis zur Urne“ hob Oma Frieda zum Rundumschlag gegen Botox, geliftete Stars und männliche Selbstverherrlichung an („Eh Mann ohne Bierbauch is eh Krippel?“) Mit Perlenkettchen, Handtasche und ausladendem Blümchenkleid erfüllte Oma Frieda allerdings nur äußerlich alle Klischees.

Was die klatschmäulige Querdenkerin absonderte, kam einer positiven Lebensphilosophie gleich, wie sie jedem Senior nur zu wünschen ist. Mit ihrem Superteufel-Gymnastikprogramm wurden Zipperlein jenseits der Menopause kurzerhand abtrainiert. Mit „Oma rockt am Stock“ und 80-Plus Party mit „DiJane“ warb sie herzerfrischen für eine jugendliche Lebenseinstellung – trotz Gebiss, Cellulitis und vier Dioptrin. Oma Frieda kam auf Einladung des Mehrgenerationenhauses, sowie des Seniorenzentrums Gersprenz und der evangelischen Ruheständler – und zwar auf Schusters Rappen.

Die saarländische Kabarettistin meistert ihre Tournee zu Fuß. 31 Auftritte in ebenso vielen Tagen – dazwischen 950 Kilometer. Auf der 26. Etappe hatte Oma Frieda noch genug Esprit rund 80 Gäste im Gotteshaus mit ihrer spritzigen Lebenseinstellung auf einen munteren Weg ins Alter mitzureißen.

 
Seniorin mit spitzer Zunge

Jutta Lindner gastierte als Oma Frieda im Erbacher Haus der Begegnung

Die Kabarettistin Jutta Lindner widmete ihrer Rolle der Oma Frieda aus "Nachtschwester Lackmeier" mit "Turne bis zur Urne" ein eigenes Programm. Bei ihrem Auftritt im Mehrgenerationenhaus in Erbach überzeugte sie durch bissigen und teils derben Humor.

Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

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Erbach. Schaukelstuhl war gestern, heute sind Seniorinnen superaktiv. Bestes Beispiel ist Oma Frieda. Im Nachfolge-Kabarett der spitzzüngigen "Nachtschwester Lackmeier" bekam sie als deren 89-jährige, verwitwete Oma mit "Turne bis zur Urne" ihr eigenes Soloprogramm. Ein halbes Jahr lang hatte die saarländische Kabarettistin Jutta Lindner die Ausführungen ihrer humorvollen, Spaß und Optimismus ausstrahlenden Oma Frieda getestet. Jetzt gastierte sie mit dem Comedy-Kabarett im Mehrgenerationenhaus Haus der Begegnung in Erbach. "Das neue Programm ist für Senioren, für Leute, die Senioren kennen und für Pflegekräfte, die mit Senioren arbeiten", erzählte Regisseur Jürgen Wönne am Rande der beiden Aufführungen.

Beim Kaffeeklatsch präsentierte sich eine erfrischend witzige und schön aufgemachte Oma Frieda und zeigte den überwiegend älteren Besucherinnen, was man auch im Alter von fast 90 Jahren doch noch so alles auf die Beine stellen kann. Selbstkritisch, bissig, manchmal auch etwas derb, aber mit jeder Menge Humor nahm sie sich und ihre Altersgenossinnen gehörig auf die Schippe. In ihrer Eigenschaft als Chefin des Seniorenclubs "Fidele Rosinen" managt sie die Senioren-Disco, legt als D-Jane für die 80 plus-Partys "Die besten Hits der 30er" auf und organisiert einmal im Jahr das Sommer-Festival "Rock am Stock". Sie hat ja Zeit: "Wenn die Kinder aus dem Haus und der Mann auf dem Friedhof, fängt die Frau an zu leben", betont sie.

Schließlich steht Oma für "Original mit Anspruch". Sie widmet sich dem Senioren-Karaoke, singt in ihrer eigenen Version "So schön, schön war die Zeit" oder "Ich will lieber Schokolade als noch einmal einen Mann, weil man diese toll vernaschen, den Rest beiseite legen kann".

Sie lässt das Publikum mitschnipsen ("wenn ihr keine Gicht habt") und erklärt in ihrem eigenartigen Humor, warum ältere Frauen immer gut geheizte Räume mögen. Frieda ist immer noch fit wie ein Turnschuh, was sie vor allem der täglichen Gymnastik mit dem wunderbaren Superteufel verdankt, mit dem sie unter dem Motto "Turne bis zur Urne" den Peinlichkeitsfaktor moderner Sportarten aufs Korn nimmt. Dass sie mitten in der Übung einschläft, was soll's?

Dann sind da noch die Ü-40-Jährigen und immer noch unbemannten Enkelinnen, auch die ewig kränkelnde und Tabletten testende Cousine Gertrud, die ihren Lebensabend im Seniorenstift "Erbärmliche, äh Barmherzige Engel" verbringt, während Frieda für ihre eigene Zukunft ganz andere kostengünstigere Pläne hat. Unter dem Motto "Oma Frieda auf der Aida" gedenkt sie, den Rest ihres Lebens auf dem Kreuzfahrtsschiff zu verbringen. "Das Programm ist für Senioren und Pflegekräfte."

24.04.2010

www.saarbruecker-zeitung.de
 
Oma F.R.I.E.D.A. lässt's krachen
Turne bis zur Urne – mit Kabarettistin Jutta Lindner

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Von der „Traube zur Rosine“ – so sieht die rüstige
Oma F.R.I.E.D.A. Lackmeier die ­Sache mit dem Älterwerden. Bei einer unordentlichen Versammlung der „Fidelen Rosinen“, so heißt ihr Seniorenclub, plaudert die 89-Jährige rüstige Seniorin aus dem Nähkästchen.

Sport ist auch im Alter wichtig:
Oma F.R.I.E.D.A. mit ihrem Superteufel

Oma F.R.I.E.D.A. ist auch sehr aktiv, was das Vereinsleben so betrifft. Da wird schon mal eine „80-plus-Party“, ein „Rock am Stock“ oder der „Terminator am Rolator“ organisiert. Kein Problem ist auch eine Karaoke-Veranstaltung der „Fidelen Rosinen“, mit Liedern von Fredy Quinn (Schön war die Zeit) oder das Lied „Schön war die Jugend, sie kommt nicht mehr“. Der Sex des Alters ist laut Oma F.R.I.E.D.A. der Stuhlgang und den hat sie noch jeden Tag. Außerdem sind Früchtewürfel billiger als Viagra. Ein Lieblingslied von F.R.I.E.D.A. stammt von Trude Herr: „Ich will lieber Schokolade, als noch einmal einen Mann, weil man die toll vernaschen und dann den Rest zur Seite legen kann“. Denn immerhin war F.R.I.E.D.A. 55 Jahre mit ihrem Herbert verheiratet und weiß, wovon sie redet: Sind die Kinder aus dem Haus und der Gatte auf dem Friedhof, fängt das Leben erst an. Auch an dem heutigen Gesundheitswesen ließ Oma F.R.I.E.D.A. kein gutes Haar. Krank sein ist nur noch was für Reiche. Aber auch da hatte die fidele Großmutter eine gute Idee: Geschenk-Gutscheine zum Beispiel für eine Vorsorge oder Organspende. Also, ein vielfältiges Seniorenangebot und das sind nur einige wenige Auszüge der ideenreichen Oma F.R.I.E.D.A. Lackmeier.
Die rüstige Oma wird hervorragend dargestellt von Jutta Lindner, die schon als Nachtschwester Lackmeier das Publikum begeisterte. Premiere war in Heiligenwald und der Raum total überfüllt, so dass sich Oma Lackmeier bei ihrem „Seniorenturnen mit dem Superteufel“ etwas einschränken musste. Ein begeistertes Publikum zeigte der Kabarettistin Jutta Lindner, dass „Turne bis zur Urne“ unter Regie von Jürgen Wönne ein absolutes aktuelles Thema ist und das auch noch genial voller Witz dargestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.oma-frieda.com
bf - www.es-heftche.de
 
Besser Orangenhaut als gar kein Profil

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"Turne bis zur Urne" heißt das neue Programm von Jutta Linder, in dem sie als rüstige Oma Frieda kuriose Tipps zu allen Lebenslagen weiterreicht. Was in der vollen Heiligenwalder Ratsschänke bestens ankam.
Eine Oma vom Typ "Gnadenlos", die wirklich nicht auf den Mund gefallen ist, verkörpert Kabarettistin Jutta Linder.

Foto: Ver

Heiligenwald. In Hollywood gefeiert werden - davon träumen viele Künstlerinnen. Und weil dieser Wunsch für eine saarländische Kabarettistin wohl Utopie bleiben wird, suchte Jutta Lindner Ersatz für die Glamour-Metropole und wählte die Heiligenwalder Ratsschänke für ihren ersten Auftritt mit "Turne bis zur Urne".

Wer geglaubt hatte, dass nur Seniorinnen und deren Angetraute oder Lebensabschnitts-Gefährten kämen, der musste sich eines Besseren belehren lassen. Jung und Alt teilten sich die Sitzplätze. Das Nebenzimmer der Gaststätte war proppenvoll, auch Stehplätze wurden in Kauf genommen. Weil Insider wissen: Wenn Jutta Lindner einlädt, kann man herzlich lachen. Als 89-jährige Oma F.R.I.E.D.A. serviert die höchstens halb so alte Komödiantin ein leckeres Menü aus allseits bekannten Erfahrungen der Älteren, Köstlichkeiten zu Sieben-Monatskindern und tiefgründigen Erklärungen: "Sind die Kinder aus dem Haus und der Gatte auf dem Friedhof, dann fängt das Leben an." Alles in schönstem Dialekt. Jutta Lindner stellt Altes und Neues gegenüber - etwa, dass früher Zucker und der Klapperstorch erst den Wunsch auf Nachwuchs ermöglichten. Die Auswahl eines geeigneten Samenspenders verhindere heute schiefe Zähne und abstehende Ohren.

Lindner bietet herrliche Wortakrobatik, plaudert aus Omas Nähkörbchen, weckt Erinnerungen an für Frauen gar nicht so tolle, alte Zeiten. Wunderbar ihr Mienenspiel, wenn sie glaubhaft versichert: "Orangenhaut ist besser als gar kein Profil." Ein weiteres Beispiel schwarzen Humors: "Herr Doktor, ich kann mich nicht mehr auf den Füßen halten." "Macht nichts, Sie haben ja noch Ihr Zahnfleisch." Und dass Ikea auch Särge verkauft: "Wohnst du schon oder lebst du noch?" Schließlich parodiert sie auch das Sprachphänomen Peter Müller. Fazit: Oma F.R.I.E.D.A.'s Turnstunde ist Balsam für alle, die Wortakrobatik lieben. rp

Zur Person:

Jutta Lindner, geboren in Neunkirchen, wohnt in Saarbrücken, arbeitete als gelernte Krankenschwester an der Universitätsklinik Homburg. 1994 begann sie ihre Bühnenkarriere in der Gruppe Laufmasche. Seit Oktober 2009 ist sie Entertainerin, wird unterstützt von Lebenspartner Jürgen Wönne und Musikant Roland Weiss. www.oma-frieda.com. rp

SZ. Neunkirchen 09.03.10
 
Rock am Stock…
"Oma Frieda" - musikalisches Kabarett von Jutta Lindner!

Jutta Lindner präsentierte im Kultursalon bei den „Winzern“ in Saarbrücken ihr Ein-Personen-Stück „Oma Frieda.“ Ein musikalisches Kabarett bester Sorte wurde da den Zuschauern geboten. Ein Angriff an die Lachmuskeln – und das fast 3 Stunden! Oma Frieda – immer wieder verwandlungsfähig – organisiert 80plus Partys und macht die „D-Jane“, präsentiert die Charts der 30iger, organisiert das Festival “Rock am Stock“…

Wenn der Mann auf dem Friedhof liegt, dann kann die Frau endlich anfangen zu leben – das ihre Mitteilung an alle Frauen.

Genialer Liedtext von der vitalen Oma:

„Ich will lieber Schokolade, als noch einmal einen Mann!
Weil man diese doll vernaschen,
den Rest beiseitelegen kann…“

So schön, schön war die Zeit… Spaß, Humor und doch ist der ernste Hintergrund oft zu spüren – Jutta Lindner bereitete allen einen humorvollen, (Freude) Tränenreichen, lustigen und unterhaltsamen Abend vom Feinsten und ich kann nur jedem, -ob Alt, ob Jung -, sich dieses Programm, oder ein anderes der vielseitigen Schauspielerin anzusehen.

Die Regie führte übrigens Jürgen Wönne , der sich Jahrzehnte für die Kleinkunst einsetzt und mit seinen vielseitigen Programmen schon vielen Zuschauern (Hörern) Freude bereitet hat.

Gerne wird „Oma Frieda“ in Altersheimen, Betriebsfesten, auf Geburtstagen, Kliniken, Kulturvereinen u.v.a. aufgeführt.

 
Monika Stadelmann
Redaktion "Saarland" für Konzert-,
Event- und Locationreports  "Events im Visier"  21.10.2010 www.livestorymarkt.de